Kennst du dieses Gefühl? Man ist im Flow und will das Puzzle unbedingt noch heute beenden, aber die natürliche Lichtquelle lässt einem Stich. Gutes Licht ist unablässig, wenn man das Puzzlespiel in vollen Zügen geniessen will.

Diese Frage bewegt alle Puzzlefreunde: Welches Licht sollte man beim Zusammensetzen nutzen? Die Antwort ist einfach, die praktische Umsetzung weniger.

Für mich ist es wichtig, mit gutem Licht auf die Teilchensuche zu gehen. Oft hört man, dass ein Arbeiten respektive Lesen bei schlechtem Licht, die Augen nachhaltig schädigen kann. Diese These ist allerdings umstritten, da dies von keiner wissenschaftlichen Studie belegt werden konnte.1

Puzzelt man mit diffuser Beleuchtung wird das Gehirn stärker beansprucht. Auch die Augen zeigen eine Reaktion. Sie werden schneller müde und beginnen manchmal sogar zu brennen. Nicht gerade ideale Voraussetzungen für das Ausdauerspiel.

Das perfekte Licht

Experten beantworten solche Fragen fast immer mit «kommt drauf an». Hier ist das nicht nötig. Die Antwort ist klar: Tageslicht ist für Puzzler ideal. Nutze einen grosszügigen Tisch in einem Raum mit grossen Fenstern. Das bildet die Basis für vorzüglichen Legespass.

Das natürliche Licht hat den Vorteil, dass die Teile nicht zu stark reflektieren. Zudem ist Raum respektive Tischfläche gleichmässig ausgeleuchtet. Wenn du dich beim Einrichten des Arbeitsplatzes auf diese beiden Eigenschaften achtest, wird dir dein Hobby noch mehr Freude bereiten.

Welche Alternativen gibt es zum Tageslicht?

Dummschätzer propagieren, dass man immer die natürliche Lichtquelle verwenden muss. Fakt ist, dass die meisten Puzzler einen Job mit festen Arbeitszeiten haben. Somit ist ihre Freizeit auf nur abends oder am Wochenende beschränkt.

Zudem wird im Winter wesentlich mehr gepuzzelt als im Sommer. Es wird ist nicht nur kälter, nein es wird auch früher dunkel. Deshalb benötigt man alternative Beleuchtungen zur Sonne.

Wenn Sie an einem grossen Tisch Motive zusammensetzen, kannst du oftmals eine Lichtquelle über dem Tisch verwenden. Das ist praktisch und ermöglicht dir angenehme Spielstunden. Alternativ bietet sich eine Stehlampe neben dem Tisch an.

Für angefressene Puzzler lohnt es sich, eine sogenannte Tageslichtstehlampe anzuschaffen. Sie simuliert das natürliche Sonnenlicht. Mit einer qualitativen Tageslichtlampe, merkst du kaum einen Unterschied, ob du Nachmittags oder mitten in der Nacht Teilchen legst.

Ob man sich für eine Tisch- oder Stehlampe entscheidet, hängt vom zur Verfügung stehenden Platz ab. Hast du nur eine bescheidene Fläche vor dir, auf die gerade mal das ausgelegte Puzzle passt, bevorzugst du eine Stehlampe.

Vor Energiesparlampen rate ich eher ab. Selbstverständlich ist es eine vorbildliche Idee, die Umwelt zu schonen. Wenn keine Nachteile entstehen, sollte man solche Lampen unbedingt einzusetzen. In der Regel erreichen sie aber nicht die nötige Helligkeit, die fürs Zusammensetzen ideal ist.

Das solltest du zusätzlich beachten

Überlege dir vor dem Kauf einer neuen Lampe, ob du immer im selben Zimmer puzzelst. Manche Lampen lassen sich völlig flexibel verschieben, andere werden fix installiert. Beachte dies in deinem Auswahlprozess, sonst erlebst du vielleicht bald eine Enttäuschung.

Fast alle Menschen tun es: Preise vergleichen. Bei Lampen ist dies allerdings knifflig. Wenn du dich für eine Lampenart entschieden hast, solltest du auch die Folgekosten bezüglich Energieverbrauch miteinbeziehen.

Zu den Lampen und Lichtern ist alles gesagt. Diesen nützlichen Tipp möchte ich dir aber nicht vorenthalten. Die einfarbigen Puzzleflächen solltest du mit hellem Tageslicht lösen. Am Abend arbeitest du dagegen an kontrastreichen Stellen.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Benutzt du immer Tageslicht oder verwendest du auch Lampen?

http://gesund-bleiben-im-job.de/allgemeines/macht-schlechtes-licht-die-augen-kaputt